7 Tipps für gute Blog-Beiträge

Es gibt einen Leitfaden, wie Sie richtig gute und lesenswerte Blogartikel verfassen für Ihren B2B-Unternehmensblog. Denn selbst das wertvollste und interessanteste Thema wird nur dann gelesen, wenn der richtige Rahmen gegeben ist. Und wie dieser sein sollte, verrate ich Ihnen in diesem Beitrag.

7 Punkte Leitfaden für erfolgreiche Blogartikel

Jeder Text sollte einen klar strukturierten Aufbau haben. Das haben wir schon im Deutschunterricht in der Schule gelernt. Auch da lag das Hauptaugenmerk auf Einleitung – Hauptteil – Schlussteil. Im für die Kommunikation im Internet kommen außer der allgemeinen Gliederung noch einige wichtige Elemente hinzu, wie Sie jetzt gleich sehen werden.

Formulieren Sie einen fesselnden Titel

Die Überschrift sollte aussagekräftig sein und schon erkennen lassen, worum es genau in dem Artikel geht. Kurz und knackig formuliert kann sie spannend, vielversprechend, provozierend oder unterhaltsam sein. Egal wie: Hauptsache der Leser wird von seiner Neugier gepackt.

Einleitender Teaser-Absatz mit Cliffhanger

Häufig wird auf Websites zunächst nur eine Vorschau zu den Beiträgen vorab angezeigt. Daher bietet es sich an, neben der packenden Überschrift noch ein paar knackige Worte zum Inhalt zu verraten – das ist dann der einleitende Teaser-Absatz. Im besten Falle endet er mit einem sogenannten „Cliffhanger“. Ein rhetorischer Trick, damit die Neugier geweckt wird zum Weiterlesen. So könnte dieser Absatz zum Beispiel mit einer Frage enden: „Wollen Sie sich das wirklich entgehen lassen?“. Oder aber mit einer Handlungsaufforderung: „Hier erfahren Sie jetzt meine ultimativen Tipps. Lesen Sie jetzt weiter.“. So oder so ähnlich … Auf jeden Fall sollte damit erreicht werden, dass der Leser auf die „Weiterlesen“-Funktion klickt.

Strukturieren Sie den Text

Das Thema sollte sich innerhalb des Textes wie ein roter Faden ziehen und in Stufen aufbereitet dem Leser nahe gebracht werden. Wie eingangs bereits beschrieben, sollte der Text mit einer Einleitung beginnen. Hier wird der Leser kurz darauf vorbereitet, worum es generell geht und welche Information er in dem Artikel erhält. Dann kommen wir zum Hauptteil. Hier werden die Hauptinformationen zu dem Thema gegeben. Und das Versprechen kombiniert aus Titel und Einleitung wird in diesem Teil eingelöst. Im Schlussteil findet dann eine kurze Zusammenfassung statt – ein persönliches Resümee – ein Ausblick auf Zukünftiges – oder auch eine Handlungsaufforderung. Im besten Falle kann man je nach Text sogar einen klassischen Spannungsbogen über die Gliederung aufbauen.

Text in Absätze gliedern und Zwischenüberschriften einfügen

Am besten ist es, wenn der Text in kurze Abschnitte eingeteilt wird. Dabei sollte jeder Absatz eine aussagekräftige Zwischenüberschrift erhalten. So wird der sogenannte 2. Leseweg eingebaut, denn nicht längst jeder Leser liest den gesamten Beitrag Wort für Wort von Anfang bis Ende. Vielmehr wird schnell gescannt, was es an Interessantem zu finden gibt. Somit kann der Leser immer wieder in den Text „einsteigen“.

Medien-Mix gegen Textwüsten

Bilder bieten eine willkommene Abwechslung und können die Gliederung des Artikels unterstützen. Auch Infografiken, Listen oder hervorgehobene Schlagworte oder Sätze lockern den Text auf und erhöhen die Lesbarkeit. Videos und Hörproben würden sich generell am Ende des Artikels anbieten. Da ansonsten die Absprunggefahr zu groß wäre und der Leser den Artikel nicht zu Ende liest, da er durch das Video abgelenkt wurde.

Interne Verlinkungen

Interne Links sind so etwas wie Querverweise innerhalb der Website. So kann der Leser durch einen Link zu Informationen auf ein und derselben Website gelangen, die ihm ein Thema näher erklären. Das könnten zum Beispiel bereits veröffentlichte Artikel auf dem Unternehmensblog sein. Oder ein Direktlink in das Produkt im eigenen Webshop. Oder ein Direktlink auf die angebotenen Dienstleistungen. Interne Verlinkungen sind sehr vielfältig einsetzbar und auf jeden Fall vorteilhaft – für den Leser und für SEO. Etwas vorsichtiger ist das Setzen von externen Links zu bewerten und hier sollte man genau abwägen. Wenn dies jedoch der Sache an sich dienlich sein sollte, dann würde ich persönlich diese Links eher am Ende einer Veröffentlichung setzen.

Authentisch kommunizieren im B2B-Blog

Mit geschriebenen Worten zu kommunizieren, kann manchmal schwierig sein. Vor allem, wenn es um einen Unternehmensblog geht. Dennoch werden auch diese Beiträge von Menschen gelesen. Daher sollte die gewählte Sprache und Satzstruktur verständlich sein. Klare, passende Formulierungen sind wichtig. Unnötige Fachbegriffe oder zu viele Anglizismen können sich auch negativ auf die Lesbarkeit eines Artikels auswirken. Aufgesetzte Floskeln, die man quasi in so gut wie jeder Unternehmenspublikation findet, sollten auch vermieden werden. Einfach, klar, authentisch – dann macht Lesen Spaß.